Vorne mit dabei.

WILD Gruppe Mitglied im EIT Health NetzwerkAls österreichisches Pioniermitglied im EIT Health Netzwerk arbeitet WILD an Innovationsprojekten mit, die dank des gebündelten Know-hows schnell zur Marktreife gebracht werden. Aktuelles Beispiel: Ein portables Beatmungsgerät.

Seit einem Jahr ist WILD Partner des EIT Health Netzwerks, das europaweit hochkarätige Organisationen aus Industrie und Forschung sowie Universitäten und Entrepreneurs zusammenführt. Von den Säulen „Bildung – Wirtschaft – Innovation“ ist letztere für den Systempartner von besonderem Interesse. „Wir haben zahlreiche Anknüpfungspunkte mit namhaften Unternehmen und Inverkehrbringern gefunden und arbeiten gemeinsam daran, neue Produkte und Services in kürzester Zeit auf den europäischen Markt zu bringen“, berichtet Business Developer Daniel Pressl, der die Mitgliedschaft der WILD im EIT Health initiiert hat.

Dieses von der EU geförderte Netzwerk legt den Fokus klar auf markt- und anwendungsnahe Forschung. Nur Projekte, die schon weit fortgeschritten sind, haben gute Chancen, unterstützt zu werden. Sie sollten innerhalb von drei Jahren die Marktreife erreichen. „Obwohl wir erst kurz Mitglied sind, ist es uns gelungen, mit einem portablen Beatmungsgerät beim Pandemic Call, aufgestellt durch EIT Manufacturing, ein Projekt einzureichen, das diese Voraussetzungen optimal erfüllt. Von 70 Einreichungen haben es nur drei Projekte geschafft. Eines davon war unseres, an dem wir gemeinsam mit europaweiten Konsortium-Partnern* arbeiten“, berichtet Pressl stolz. Das Gerät, das auf der Technologie des langjährigen WILD-Kunden Carl Reiner basiert, wird ohne Strom betrieben und benötigt lediglich Druckluft oder eine Sauerstoffflasche. Es ist leicht bedienbar, sodass der Patient über eine Maske oder, auch wenn er intubiert ist, sehr gut beatmet werden kann. Das Gerät ist darüber hinaus kostengünstig und krisensicher – Attribute, die sowohl für Märkte in der Dritten Welt als auch für europäische Staaten künftig von großem Interesse sein können. „Dieses Projekt beweist, dass es mithilfe innovativer Kooperationen gelingen kann, den Wert für die Endkunden zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren.“ Aktuell passt WILD
die Technologie und das Design des Beatmungsgerätes an neueste Standards an. „In den Komponenten steckt noch viel Arbeit, aber die
Türen stehen für Inverkehrbringer offen, um mit uns das relaunchte Produkt auf den Markt zu bringen“, so Pressl.

Einen weiteren Vorsprung sichern möchte sich WILD gemeinsam mit seinen österreichischen EIT Health Partnern mit der Gründung eines potenziellen EIT Health Cluster Centers in Österreich. Dieses soll dabei unterstützen, den Innovationsstandort Österreich weiter zu stärken und europaweite Spitzenforschung mit Umsetzungspotential durch die Integration von Wirtschaft, Forschung und Bildung
rascher in den Markt zu bringen.

 

*Konsortium-Partner:

Carl Reiner GmbH – Business and Commercialization Partner

Technische Universität Graz – Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte – Regulation and Certification Partner

Osakidetza, BioCruces – Health Research Institute supporting Cruces University Hospital – Animal Trials and Clinical Studies Partner

Universitätsklinikum Köln (AöR)Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin – Clinical Studies and Simulation Partner

Tecnalia – Health Division – Technology Transfer Partner