Ein echter Dauerbrenner.

Mit AutoQC, einem Modul zur Qualitätskontrollmessung in Blutanalysegeräten, hat sich für WILD vor 15 Jahren die Tür zum IVD-Markt geöffnet.

Es sind Daten, auf die sich Ärzte zu 100 % verlassen müssen und deren Aussagen keine Schwankungsbreiten erlauben. In-vitro-Diagnostik leistet Enormes und ist im täglichen Ablauf von medizinischen Einrichtungen nicht wegzudenken. Doch wie kann garantiert werden, dass Blutanalysegeräte absolut zuverlässig arbeiten? Ein Beispiel dafür liefert WILD mit dem Modul AutoQC, das zur automatischen Rekalibrierung und damit Qualitätskontrolle der Messfunktionen in Analysegeräten entwickelt wurde.

Durch die Covid-19-Situation ist die Nachfrage aktuell besonders hoch. Denn das Modul kommt in Geräten zum Einsatz, die Blutgaswerte analysieren und damit präzise Werte für fundierte Therapieentscheidungen liefern. In der von WILD entwickelten und produzierten Baugruppe werden Glasampullen maschinell geöffnet und einer Absaugstation zugeführt. In den Ampullen befinden sich kalibrierte Flüssigkeiten, mit denen der automatische Check des Messsystems erfolgt. „Eine besondere technische Herausforderung ist die hohe Präzision des Liftsystems und dessen anschließende Kalibrierung. In den Anfängen beschäftigte uns vor allem das exakte Kappen der Glasampullen, deren abgetrennter Teil in einen klar definierten Bereich fallen muss, um keine Blockade des Systems hervorzurufen“, blickt Christian Doujak, Head of Sales WILD Electronics, zurück. Dass AutoQC nach wie vor state-of-the-art ist, liegt an der damaligen Entwicklungsleistung und dem erfolgreichen Life-Cycle-Engineering von WILD.