Um die Gesundheit aller Mitarbeiter und gleichzeitig die Versorgungssicherheit für die Kunden zu gewährleisten, hat WILD ein rundes Paket an Maßnahmen geschnürt. Es schafft das passende Umfeld, um den steigenden Anforderungen am Markt standzuhalten.

Zuverlässig. Präzise. Flexibel. WILD ist für viele Kunden seit Jahrzehnten ein „most trusted“ Partner und stellt dieses Attribut gerade jetzt mehr denn je unter Beweis. „Ja, einige unserer Lieferanten sind mit betrieblichen und nationalen Einschränkungen konfrontiert. Aber weil wir Optimierungen im Supply Chain Management und Agilität in praktisch allen Unternehmensbereichen massiv vorangetrieben haben, stellen diese für uns auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine lösbare Herausforderung dar“, betont Josef Hackl, CEO der WILD Gruppe. Zugute kommt dem Auftragsfertiger, dass die breite Streuung der Kundenprodukte immer schon höchste Flexibilität von den Mitarbeitern erfordert hat und aktuelle Volatilitäten am Markt abfedert. So kompensiert WILD Rückgänge etwa im Bereich Anlagentechnik unter anderem durch das Mehrgeschäft in der In-vitro-Diagnostik, speziell in der Fertigung von Diagnosegeräten. Hier gibt es bei den überwiegend in Zentraleuropa beheimateten Herstellern großen Bedarf“, betont Wolfgang Warum, CTO der WILD Gruppe.


Solides Krisenmanagement

„Der bestmögliche Schutz unserer Mitarbeiter liegt uns in dieser schwierigen Zeit ebenso am Herzen wie eine zuverlässige Lieferung der Produkte“, betont Josef Hackl. Um die Versorgung der Kunden zu gewährleisten, hat man unmittelbar nach Bekanntwerden des Coronavirus-Ausbruchs den Business Contingency Plan aktiviert, den Covid-19-Krisenstab eingerichtet, der dreimal pro Woche tagt und zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen. „Neben fünf persönlichen Grundregeln haben wir eine Sonderform des Schichtbetriebs eingeführt, so dass auch im Falle einer positiven Testung die Produktion sichergestellt werden kann. Alle Mitarbeiter arbeiten in Teams in unterschiedlichen Schichten, die keine zeitliche Überlappung aufweisen“, erklärt Hackl. Selbst Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, sind jeweils einer Schicht zugeteilt. Wenn sie also in Ausnahmefällen ins Unternehmen kommen, dann nur in dieser Zeit. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sind die Schließung des Kantinenbetriebs und ein Zutrittsverbot für betriebsfremde Personen.


Sicherheitsbestand in der Teileversorgung

Die Response-Teams befinden sich in einem permanenten Austausch mit den Lieferanten, um die Teileversorgung auch weiterhin sicherzustellen. „Zudem haben wir präventiv unsere Materialdispositionsparameter an die höheren Unsicherheiten angepasst und für diverse Einzelteile einen zusätzlichen Sicherheitsbestand aufgebaut“, so Hackl.

Wo immer es möglich ist, unter anderem in den Bereichen Entwicklung, Disposition und Business Development, wird im Homeoffice gearbeitet. Eine stabile Datenverbindung erlaubt die ungehinderte Kommunikation im Unternehmen und mit Kunden und Lieferanten. Besprechungen finden per Videokonferenz statt. Informationen werden in Foren ausgetauscht. Diese enge und permanente Abstimmung ist uns besonders wichtig. Wenn wir rechtzeitig über Veränderungen beim Bedarf informiert sind, können wir all unsere Kräfte bestmöglich auf die Anforderungen unserer Kunden ausrichten“, betonen Josef Hackl und Wolfgang Warum unisono.