Mehr Drehmoment für Ihre Projekte. 16. März 2026 Mit einer neuen Traub TNL20-9 und dem Ausblick auf ein weiteres Hermle-Bearbeitungszentrum stellt WILD die Weichen für noch mehr Effizienz und Kapazität in der Fertigung. Die Anforderungen in der Medizintechnik verzeihen keine Fehler. Wenn Formgenauigkeiten von 0,02 mm und höchste Prozessstabilität bei komplexen Steuerventilen erfüllt werden müssen, stößt Standard-Equipment an seine Leistungsgrenzen. Die WILD Gruppe reagiert darauf mit einer gezielten Investition: der Traub TNL20-9. Die Lang- und Kurzdrehmaschine bietet weit mehr als zusätzliche Kapazitäten. „Durch die simultane Bearbeitung mit zwei Werkzeugträgern, einer Haupt- und einer Gegenspindel, meistert sie Geometrien, für die zuvor mehrere Bearbeitungsschritte erforderlich waren“, erklärt Teamleiter Marko Mert. Zudem werden – dank des effizient genutzten Arbeitsraums und minimierter Verfahrwege – die Durchlaufzeit deutlich optimiert und Spielraum für wachsende Volumina geschaffen. Ein technisches Detail mit großer Wirkung: Der Wechsel von Emulsion auf Schneidöl sorgt für stabilere Qualität und verlängert die Werkzeugstandzeiten. Durch die Verlagerung von rund 2.260 Fertigungsstunden auf das neue Drehzentrum werden zudem wertvolle Ressourcen im Fräsbereich frei. Um diesen Bereich weiterhin zu stärken, plant WILD bereits den nächsten Schritt: Für 2026 ist die Anschaffung eines hochmodernen Bearbeitungszentrums vom Typ Hermle C 32 vorgesehen. Damit schafft man nachhaltig Spielraum für neue, auch großvolumige Kundenprojekte und sichert so die gewohnte Verlässlichkeit in der Termintreue.