Leichteres Gepäck.

Der CO2-Rucksack der WILD Gruppe hat deutlich an Gewicht verloren. Der Fokus liegt nun auf den großen Hebeln in der Lieferkette.

In der High-Tech-Fertigung ist der ökologische Fußabdruck zur harten Währung geworden. WILD weist hier messbare Erfolge vor: Allein von 2023 auf 2024 sank der CO2-Ausstoß der Gruppe um 26 %! Gelungen ist dies u.a. durch Energiereduktionsprojekte, effizientere Maschinen und den Umstieg auf eine Hackschnitzel-Nahwärme-Anlage. Somit beziehen nun alle österreichischen Standorte ihre Energie zu 100 % aus erneuerbaren Quellen.

Viel wichtiger ist allerdings diese Erkenntnis: „Unser vertieftes Monitoring zeigt, dass in unseren Produktionsprozessen selbst – abgesehen vom Energieverbrauch – kaum CO2 erzeugt wird. Der größte Anteil am CO2-Rucksack findet sich mit 85 % in den indirekten Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette“, erklärt Corporate Environmental & Sustainability Manager Mario Girstmair.

Hier liegt in Zukunft der größte Hebel. „Als Auftragsfertiger hängen wir zwar stark von der geforderten Beschaffenheit der Kundenprodukte ab, nutzen aber jeden Spielraum, um den Fußabdruck innerhalb dieser Anforderungen wirtschaftlich sinnvoll zu reduzieren“, so Girstmair. Das tiefe Wissen um die eigenen CO2-Treiber ermöglicht es, Emissionen bereits in der  Konzeptionsphase durch gezielte Materialwahl und smartes Fertigungsdesign zu eliminieren. „Getreu dem Motto ‚ein Netz aus Ideen ist stärker als ein einzelner Faden‘ binden wir unser Lieferantennetzwerk aktiv ein und forcieren Recycling sowie nachhaltige Materialien.“ Das Ergebnis: Der ökologische Ballast des Endprodukts sinkt messbar.

Im Unternehmen will WILD mit effizienten Raumluftsystemen inklusive Wärmerückgewinnung oder dem Ausbau der E-Flotte große Effekte erzielen. „Ab Mitte 2027 soll der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen“, betont Girstmair, der das Umweltmanagement seit Anfang 2026 leitet. Er baut dabei auf dem starken Fundament seines Vorgängers Alfred Michalek auf, der das UM-System erfolgreich etablierte und Girstmair in einer intensiven Übergabephase bis zu seinem Ruhestand im Sommer beratend begleiten wird.

QUALITÄTSVERSPRECHEN MIT SUBSTANZ
Mit dem Multi-Site-Audit im April 2026 verankert die WILD Gruppe Nachhaltigkeit im operativen Kern. Die gemeinsame
Rezertifizierung von Qualität (ISO 9001), Medizintechnik (ISO 13485) und Umweltmanagement (ISO 14001) verbindet ökologische
Verantwortung mit technologischer Präzision. Kunden haben somit die Sicherheit, dass höchste Standards mit ressourcenschonenden Prozessen einhergehen. „Wir treiben die Dekarbonisierung durch Technik voran, doch entscheidend ist das Bewusstsein jedes Einzelnen“, ist Girstmair überzeugt. „Denn jeder Beitrag zählt für eine bessere Nachwelt für kommende Generationen.“