Ein etwas anderer Start.

Christian Tazoll und Matthias Ghetta traten mitten im Lockdown ihre neuen Jobs als Fertigungsleiter der WILD GmbH und Operationsmanager der WILD Electronics an.

Unter normalen Umständen sind es die persönlichen Kontakte mit Kollegen, die entscheidend sind, um in einem neuen Job anzukommen. Anfang April, als Christian Tazoll als Head of Mechanical Production & Surface Technology der WILD GmbH begonnen hat, war die Situation eine ungewohnte. „Gerade das erste Kennenlernen, bei dem man Face-to-Face am meisten Eindrücke sammelt, entfiel. Viele Kollegen bekam ich, auch wegen des Schichtmodells, nur am Bildschirm zu Gesicht“, schildert er seinen ungewöhnlichen Start. „Dank der vorausschauenden Einführung digitaler Kommunikationsmöglichkeiten hat dieser jedoch einwandfrei funktioniert“, so Tazoll weiter. Als „Rückkehrer“, der bereits von 2005 bis 2012 in der mechanischen Fertigung der WILD tätig war, kennt er die Abläufe sehr gut. „Es fühlt sich richtig an, wieder Teil der WILD Gruppe zu sein und ich freue mich auf meine neuen Aufgaben“, so der 33-Jährige, der in der Zwischenzeit Führungserfahrung in einem Maschinenbauunternehmen sammeln konnte. Verantwortlich für die Leitung und Koordination des Fertigungsprozesses will sich Tazoll vor allem den Blick von außen bewahren und bestehende Abläufe niemals als die bestmöglichen akzeptieren. „Da sich WILD durch klar definierte Prozesse und eine große Bandbreite an innovativen Fertigungstechnologien auszeichnet, sind wir hier auf einem sehr guten Weg.

Innovationen in der Montage forcieren will auch Matthias Ghetta, der seit kurzem als Head of Operations der WILD Electronics die Gesamtverantwortung für die Herstellung der Produkte übernommen hat. Das dafür notwenige Know-how konnte er sich unter anderem bei einem Luxusarmband-Hersteller aufbauen, wo er als Mitglied der Geschäftsleitung zuletzt die Fertigung sowie die komplette Supply Chain verantwortete. „Ein sehr hoher Anspruch an das Produkt und die Prozessstabilität sind mir also nicht fremd“, so der 41-Jährige, der auch weiß, wie man das Thema Digitalisierung vorantreibt und dank erfolgreichem Change-Management starke Wachstumszeiten meistert. Auf Ghettas To-do-Liste ganz oben stehen in nächster Zeit das Etablieren des digitalen Zwillings sowie die Umsetzung eines Auftragscenters, das als Drehscheibe für die Kapazitätsplanung und die Beschaffung fungieren soll. „Ich freue mich auf spannende Produkte, vielfältige Anwendungen und eine Umsetzung, bei der trotz der enormen technischen Herausforderungen der Mensch im Mittelpunkt steht.“