WILD erschließt mit Italien einen neuen Auslandsmarkt
Vom größten europäischen und weltweit einem der umsatzstärksten Hersteller von Ultraschallsystemen wurde die WILD GmbH konkret mit der Entwicklung einer Punktionshilfe für eine Ultraschallsonde beauftragt, die die Entnahme von Gewebsproben unterstützt. „Dieses Entwicklungsprojekt wird noch in diesem Jahr abgeschlossen. Der Produktionsstart für die entwickelte Baugruppe ist im ersten Quartal 2009 geplant“, gibt Medizintechnik-Geschäftsbereichsleiter Dr. Arthur Primus einen Ausblick. Für den zweiten Kunden plant WILD eine Kooperation mit dem Carinthian Tech Research (CTR) zur Optimierung eines optischen Sensors für ein Bluttransfusionssystem sowie der Verbesserung eines Kalibrationsstandards für diesen Sensor. Bis zu 2.500 Stück dieser optischen Komponente sollen pro Jahr voraussichtlich am Ende der Ramp up Phase 2010 an den Kärntner WILD Standorten produziert werden.
Ausschlaggebend für die Entscheidung der beiden italienischen
Neukunden waren zum einen die umfassenden Referenzen, die WILD im
Bereich Medizintechnik vorweisen kann. „Konkurrenzfähig macht uns vor
allem auch die Tatsache, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette, von
Entwicklung bis zum After Sales Service, unterstützen können“, so Dr.
Arthur Primus. Darüber hinaus hat WILD mit dem CTR einen zuverlässigen
Partner im Bereich Grundlagenforschung gefunden.
Europaweit
gesehen hat der italienische Raum im Medizintechnik-Bereich eine
besondere Bedeutung. „Nach Deutschland, Schweiz und Frankreich zählt
Italien zu den wichtigsten Herstellermärkten. Die Produktion von
Medizintechnikgeräten hat hier eine lange Geschichte. Vor allem aus der
Region rund um Modena, dem sogenannten Medical Valley, kommen einige
heute noch bedeutende Innovationen“, so Dr. Arthur Primus.
Langfristiges
Ziel der WILD GmbH ist es, Kooperationen mit allen großen Playern im
Bereich Medizintechnik in Italien aufzubauen. „Mit unserem
optomechatronischen Know-how und unserer Erfahrung im
Medizintechnikbereich bringen wir die besten Voraussetzungen dafür mit“,
ist WILD-Geschäftsführer Mag. Thomas Jost überzeugt.
