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WILD durchbricht die 80 Millionen Euro Umsatzgrenze

(25. Mai 2013) Ein Umsatzplus von 22 Prozent bescherte der WILD-Gruppe ein überdurchschnittlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2012. Die Kärntner Standorte trugen mit rund 68 Mio. Euro maßgeblich zu diesem Erfolg bei.

 

Mit einem neuen Rekordumsatz von insgesamt 80,4 Millionen Euro – das entspricht einer Umsatzsteigerung von 22,2 Prozent – konnte die WILD Gruppe unter der Führung von Dr. Josef Hackl und Dr. Michael Wratschko das bisher  erfolgreichste Wirtschaftsjahr in der Firmengeschichte abschließen. Dass die gesteckten Ziele mehr als erreicht werden konnten, verdankt das Geschäftsführer-Duo sowohl bestehenden Kunden, die ihr Auftragsvolumen erhöhten, als auch einer Reihe von Neukunden. Diese kommen speziell aus den Bereichen Zahntechnik, Halbleitertechnik und Sonderoptik. Auf der Liste der Neukunden steht u.a. ein Schweizer Unternehmen, für das WILD am Standort Völkermarkt seit kurzem ein Lasergerät zur Parodontalbehandlung fertigt. „Was uns besonders freut, ist die Tatsache, dass wir es laut einer aktuellen Kundenumfrage geschafft haben, die Qualität unseres Schaffens sogar noch zu steigern“, betont der technische Geschäftsführer Josef Hackl.

 

Wachstum über dem Branchenniveau

 

Nach wie vor zählt die Medizintechnik mit rund 70 Prozent zum wichtigsten Umsatzbringer. „Dieser Geschäftsbereich ist 2012 über dem Branchenniveau gewachsen und hat um fast 10 Prozent zugelegt. In der Technischen Optik wiederum war der Neukundenzugang besonders ausgeprägt“, erklärt Josef Hackl. Das ist nicht zuletzt auf die erfolgreiche Arbeit des Business Development Teams zurückzuführen. Aufgabe dieser Mitarbeiter ist es, neue Anwendungsmöglichkeiten für im Unternehmen entwickelte Technologien zu erschließen, mögliche Kunden zu bewerten und ausgewählte Firmen als Neukunden zu gewinnen. „Wir werden aber unseren Märkten geographisch und branchenmäßig treu bleiben. Es gibt hier noch sehr viel zu erreichen“, zeigen sich Hackl und Wratschko optimistisch. 

 

Gemeinsam erfolgreich

 

Einen Großteil des Umsatzes erwirtschafteten wie schon in den Jahren davor die Kärntner Standorte WILD GmbH in Völkermarkt und WILD Electronics in Wernberg mit rund 67,8 Mio. Euro. „Das zeigt, dass wir hier bestens aufgestellt sind und sich unsere Strategie der „Most Trusted Company“ bezahlt macht. Wir arbeiten ständig daran, das bereits sehr hohe Kundenvertrauen mit einer klaren Kommunikation, transparenten Prozessen, einem hohem  Qualitätslevel, bestmöglichem Lieferservice, Entwicklungs- und Fachkompetenz sowie langfristigen Partnerschaften zu intensivieren“, verraten die Geschäftsführer eines der Erfolgsrezepte von WILD.

 

Auch die Photonic Optics in Wien und die WILD Technologies in der Slowakei, die ebenfalls der WILD Gruppe angehören, haben einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Wirtschaftsjahr geleistet. Eine neu entwickelte faseroptische LED Lichtquelle erfährt große Kundenresonanz und eröffnet Photonic zusätzlich Zugang in die industrielle und medizinische Endoskopie. Einen wesentlichen Auftrag konnten die Wiener auch im Bereich Sonderoptik verbuchen. WILD Technologies, die ein breites Fertigungsspektrum von Unterbaugruppen bis hin zu kompletten Geräten innerhalb der Gruppe abdeckt, entwickelt sich umsatzmäßig ebenfalls sehr gut, was unter anderem auf den gelungenen Kundenmix zurückzuführen ist.

 

Pläne und Investitionen für 2013

 

„In der Gruppe planen wir auch für das heurige Jahr ein Plus und gehen von einem Umsatz in der Höhe von über 85 Mio. € aus. Auf Kärnten werden dabei voraussichtlich 74 Mio. € fallen. Die Zahl der Mitarbeiter der beiden Standorte Völkermarkt und Wernberg soll von 297 auf rund 314 ansteigen“, so der kaufmännische Geschäftsführer Michael Wratschko. Eines der großen Themen, das WILD derzeit beschäftigt und den Weg für ein weiteres Wachstum ebnen soll, ist die sogenannte Technologie-Roadmap. Im Rahmen dieser Methode betreibt WILD auf insgesamt 11 Spezialgebieten (u.a. Leichtbauweise, 3D Prototyping, Freiformoptik) firmeninterne Technologieentwicklung, unterstützt durch externe Forschungseinrichtungen. WILD kann dadurch aktuelle und zukünftige Bedürfnisse der Kunden optimal abdecken, rechtzeitig die richtigen Schritte ableiten und neue Technologien pro-aktiv vorantreiben. „Damit ermöglichen wir unseren Kunden einen kurzen „time-to-marketsuccess“ ihrer Produkte und so einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil“, bringt es Josef Hackl auf den Punkt.

 

Für neue Aufträge ist WILD auch hinsichtlich der Produktionsstandorte bestens gerüstet. In Völkermarkt ist es gelungen, durch zahlreiche Optimierungsprojekte in der Produktion eine freie Fläche von 800 m² zu schaffen. Diese steht ab sofort zur Verfügung und kann entsprechend den Kundenanforderungen frei gestaltet werden. Sowohl der Ausbau von mechanischen Anlagen als auch der Ausbau der Montage ist möglich. Im neuen Geschäftsjahr plant WILD weitere Umbaumaßnahmen im Bereich Fertigung an den Kärntner Standorten. Rund 1,8 Millionen Euro werden heuer allein in Kärnten für neue Maschinen, die Erweiterung der Optik-Kompetenz sowie neue Mess- und Forschungs-einrichtung investiert.

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